Engagement und Vielfalt gestalten

„Engagement managen: Von der Idee zum Projekt“

Ein Workshop im Rahmen des Seminars „Außenwirksamkeiten: Engagement und Vielfalt gestalten“ der Kaneza Initiative, am 11.04.2015

Engagement und Vielfalt sind wichtige Elemente unserer  Gesellschaft. Viele möchten sich für ein respektvolles Zusammenleben einsetzen und engagieren. Dabei kann es von Vorteil sein dass sich die Kulturlandschaft in Deutschland in eine Projektlandschaft verwandelt. Da sich auch die Politik und damit verbundene Förderungen auch an kleine Projekte richten. Schwerpunkte entstehen aus eigenem Interesse heraus und für eine persönliche Zielgruppe. So finden viele Ideen aus Kultur, Politik und Sozialer Arbeit ihre Umsetzung in soziokulturellen Projekten. Mit der wachsenden Nachfrage, wird der Dschungel, durch den sich ein_e Projektmanager_in schlagen muss allerdings immer dichter. Wo soll man anfangen wenn die eigene Idee unbedingt umgesetzt werden will?

Madibar Initiatorin Marie Böhm, hielt am 11. April 2015 einen Workshop zum Thema „Engagement managen: Von der Idee zum Projekt“. Im Rahmen des Seminars „Außenwirksamkeiten: Engagement und Vielfalt gestalten“ der Kaneza Initiative, bekamen die Teilnehmenden Einblicke in das Wesen des Projektmanagements.
Was ist überhaupt ein Projekt? – Diese Frage stand am Anfang des Seminars. Ein wichtiges Merkmal eines Projektes, ist es ein Ziel zu haben. Wenn wir dieses am Anfang der Planung klar definieren und aufschreiben, können wir erfolgreich darauf hin arbeiten. Doch auch Fantasieren gehört mit dazu. Gerne darf man sich alle Ideen groß ausmalen. Alles ist möglich! Danach wird realistisch reflektiert. Über die Ideenfindung hinaus, spielt auch das Selbstmanagement eine große Rolle für die Umsetzung eines Projektes. Wer sich selbst gut organisieren kann und die notwendigen sozialen Kompetenzen aufweist, leitet auch ein Team gut, sodass zusammen das Projektziel erreicht werden kann. Darüber hinaus sollte die Arbeit evaluiert werden, sodass geordnet und mit modifizierten Plänen ein weiteres Projekt gestartet werden kann. Hierfür lernten die Teilnehmenden, Methoden der Evaluierung, kennen.

Bei so viel Arbeit und Planung, ist es natürlich wichtig Zeit für sich selbst ein zu planen. Die „Goldene Stunde“, die Stunde in der ein_e erfolgreiche_r Manager_in ein Meeting mit sich selbst vereinbart, war Abschluss des Höhepunktes. Die Goldene Stunde des Seminars war ein Spiel aus der Theaterpädagogik, bei dem die Teilnehmenden schnell auf die Impulse ihrer Mitmenschen reagieren mussten und dabei gleich lernten das komplexe Geflecht der einzelnen Mitwirkenden im Auge zu behalten.

Die Bewegungsübung war Abschluss eines erfolgreichen Workshops, bei dem die Teilnehmer_innen dazu motiviert wurden ihre eigene Begeisterungsfähigkeit zu nutzen um unsere Gemeinschaft in Vielfalt zu gestalten.

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