Afrika Tage der offenen Tür 2015

 

Bei den Afrika–Tagen der offenen Tür lud Madibar im Sprengelhaus, in Wedding, die BesucherInnen dazu ein kreativ zu werden. Hier hieß es: Tür auf! Und hereinspaziert in ein kreatives Umfeld.

Eine Aktion war das Assoziationsspiel: die Teilnehmenden ziehen ein Foto und lassen ihren Ideen und der Fantasie freien Lauf. Dabei lassen sie sich ein auf das Bild und überlegen was sie selbst damit verbinden oder was das Dargestellte bei ihnen auslöst.

So wurden viele unterschiedliche Gedanken und Emotionen schriftlich und auch in Zeichnungen festgehalten. Es entstanden emotionale, kreative und interessante Bilder und Geschichten. Die Idee dahinter war die unterschiedlichen Gedanken der BetrachterInnen  festzuhalten. Jeder Mensch verbindet etwas anderes mit Bildern und Situationen.

Eine weitere Möglichkeit Kreativität auszuleben gab es bei MAL-MAL-MUSIK. Wie das funktioniert? Kopfhörer auf die Ohren, wunderbaren Klängen von Musikern aus Afrika lauschen, Papier und Stift bereit halten und los geht’s! Getragen von der Musik wird die Fantasie angeregt und eröffnet neue Ideen und Räume. Die Teilnehmenden malten, inspiriert von der Musik wunderschöne Bilder. Es entstanden Landschaften, Muster und abstrakte Bilder. So beeinflusst ein Künstler den anderen…

Am Nachmittag hatten wir einen vollen Tisch, mit all unseren großen und kleinen KünstlerInnen. Die lachten, malten und sichtlich Spaß hatten. Bereichert wurde das ganze durch spontanes Musikmachen, eine tolle JaMal Session. Und wenn jemand fragte, was MadiBar ist, dann war die Antwort diese: Madibar ist genau das, was hier gerade passiert. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und Alter die zusammen kreativ sind, voneinander lernen und sich des Lebens erfreuen!

Sie zieht ein Foto aus dem Briefumschlag, ohne zu wissen was darauf zu sehen ist. Welches Foto hat sie bekommen? Es ist das Bild von einem Fetischmarkt. Nur wer schon einmal selbst auf einem dieser Märkte war, wird das erkennen können. Für andere Personen mögen die trockenen Körperteile von Tieren und Pflanzenstücke aussehen wie Müll am Straßenrand. Clarissa nimmt Stift und Papier zur Hand. Wir hatten sie gebeten ihre Gedanken dazu auf zu schreiben. Ihre Hand huscht über das Papier, eine Seite ist voll, die nächste Seite ist voll… Das Foto löste in ihr eine Vielzahl von Emotionen und Gedanken aus. Sie hoffe dass die Naturheilkunde dem kranken Bruder ihres Mannes helfen könne.“

Clarissas Geschichte ist eine von vielen Assoziationen, welche am Samstag den 17.10. eingefangen wurden und sicherlich eine sehr emotionale.

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